Wie Werte und Stärken deine Teamarbeit prägen.
Was bedeutet Selbsterkenntnis für dich konkret? Du kennst deine Werte, weißt wo deine Stärken liegen und agierst bewusst auf dein Umfeld anstatt zu reagieren.
Im ersten Schritt heißt das: dich selber organisieren und orientieren, bevor du mit deinen Teammitgliedern zusammenkommst.
Wenn du dir selbst nicht klar bist, wie kannst du dann deinem Gegenüber klar sein?
Unsere Programme starten mit Modul 1, „Mein inneres Fundament“: Bevor es um Kommunikation mit anderen, deinem Team oder um Führung geht, darf erst einmal diese innere Klarheit entstehen.
Selbsterkenntnis ist die Basis dafür, dass gute Zusammenarbeit funktionieren kann. Sie ist spürbar in deinen Aussagen, in deinen Entscheidungen und trägt dazu bei, dass Kommunikation, Vertrauen und Verantwortung im Team wachsen können. Klingt doch ganz leicht, oder?
Dich selbst kennen
Selbsterkenntnis heißt: Werte und Stärken kennen, Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen ernst nehmen und bewusst statt reaktiv handeln. Das klingt für den Start schon nach richtig viel. Meist reicht es aber schon, ehrlich hinzuschauen, statt im Autopiloten einfach weiterzufahren.
Kannst du deine Top 3 Werte benennen? Ist dir Verlässlichkeit wichtiger als Geschwindigkeit? Brauchst du Struktur oder eher Freiraum? Und welche inneren Antreiber steuern dich (ja, oft auch unbemerkt)? Willst du es allen recht machen oder einfach perfekt sein? Diese Fragen klingen zunächst sehr privat, die Antworten darauf zeigen sich aber auch in nahezu jeder beruflichen Entscheidung, deinen gesetzten Prioritäten und in der Art, wie du zum Beispiel mit beruflichem Stress umgehst.
Dazu gehört auch ein Blick auf deine Stärken. Wo macht es in der Teamarbeit Sinn, dass du die Arbeit selbst erledigst oder sie besser bei deinem Teammitglied aufgehoben ist? Win Win Win, für dich, für deine Kollegin und fürs Team.
Dich selbst zu kennen zahlt ungemein auf deinen Selbstwert ein. Zur Halbzeit des Moduls weißt du, wer du bist und worauf du bauen kannst.
Dich selbst ernst nehmen
Organisierst du unangenehme Gefühle oder Signale lieber weg und schluckst den Ärger runter, statt hinzuschauen? Was brauchst du gerade wirklich, um gut arbeiten zu können? Und wo genau hört es auf, was für dich noch in Ordnung ist?
Versuche dich ernst zu nehmen und die kleinen Signale zu erkennen, die dir deine Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen senden. Gefühle zeigen dir, was gerade wirklich in dir vorgeht, Bedürfnisse, was du brauchst, und Grenzen, wo für dich Schluss ist. Alle drei ernst zu nehmen heißt nicht, jedem Impuls nachzugeben, sondern hinzuschauen und schlauer zu werden.
In dem kurzen Moment, in dem du realisierst, was gerade passiert, kannst du bewusst entscheiden, wie du reagieren möchtest. Was kann daraus entstehen? Authentisches und proaktives Handeln.
Stück für Stück übernimmst du mehr Verantwortung für dich selbst. Wer das für sich tut, wird auch fürs Kollegium verlässlicher, weil andere wissen, woran sie mit dir sind.
Selbsterkenntnis ist deshalb der erste von drei Schritten guter Zusammenarbeit. Denn alles, was danach kommt, baut auf dieser inneren Klarheit auf.
Im Leadership-Programm und Team-Programm von glæd.works legst du diesen Grundstein in Modul 1, „Mein inneres Fundament": Du lernst dich selbst kennen, nimmst dich selbst ernst und übernimmst authentisch Verantwortung für dich.