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Auch die ISO 9001 hat Bock auf gute Arbeit

26. August 2026

Qualitätskultur und ethisches Verhalten werden zur Norm für Unternehmen. We like.

Voraussichtlich ab September 2026 gilt die überarbeitete ISO 9001 – und sie bringt eine Neuerung, die uns besonders freut: Qualitätskultur und Ethik werden erstmals zur expliziten Anforderung an Managementsysteme. Werte, Haltung und Führungsverantwortung rücken damit stärker in den Fokus der Norm.

Was heißt das konkret?
Führungskräfte sollen künftig eine Qualitätskultur aktiv fördern und ein ethisches Arbeitsumfeld schaffen. Prozesse bereitstellen und Kennzahlen überwachen reicht nicht mehr aus – im Vordergrund steht das aktive Vorleben und Fördern einer Kultur, in der Qualität und ethisches Verhalten Priorität genießen. Auch die Qualitätspolitik bekommt mehr Substanz: Sie soll nicht länger für sich stehen, sondern erkennbar aus Vision, Mission und den ethischen Grundsätzen des Unternehmens hervorgehen. Die zentrale Frage lautet also: Wie können Unternehmen ethisches Verhalten systematisch umsetzen und eine positive Entwicklung sichtbar machen?

Ob Fehlerkultur, offene Kommunikation, respektvoller Umgang oder transparente Entscheidungsfindung - all das spiegelt gleichermaßen eine gelebte Qualitätskultur wie ein ethisches Selbstverständnis wider.
Wer hier bereits reif aufgestellt ist, wird von den neuen Anforderungen profitieren; für alle anderen kann die ISO 9001:2026 der nötige Impuls sein, bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen.

Warum diese Neuerung?
Die Neuerung der Norm greift auf, was wir aus der Praxis kennen: viele Qualitätsprobleme sind ursprünglich kulturelle Probleme oder ethische Verfehlungen, bevor sie als technische Mängel sichtbar werden. Wenn es bspw. keine gute Fehlerkultur gibt, wird das irgendwann in meinem Produkt oder meiner Dienstleistung sicht- oder spürbar. Mit der expliziten Verankerung in der Norm wird also erstmals auditierbar, was bis dato nur "gute Praxis" war.

Wie steht's um eure Qualitätskultur?
Lasst uns sprechen. Gute Arbeit beginnt hier.

Wir helfen euch dabei:
- eine gelebte Qualitätskultur zu schaffen statt sie nur zu dokumentieren
- Führungskräfte gezielt zu schulen und auf ihre neue Rolle vorzubereiten
- eine offene Fehlerkultur im Team zu etablieren
- eine gelebte Praxis durch unser Kursprogramm zu trainieren

Portrait von Christoph.

Geschrieben von Chris

Co-Founder

Chris ist Mitbegründer von glæd.works und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in ihrer Arbeitswelt glücklicher zu machen, in der patriarchale Führung, kompetetives Verhalten im Team und aktionistisches Handeln von Vorgesetzten der Vergangenheit angehört.

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